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Start gGmbH im Auftrag der Brandenburger Landesregierung

Start gGmbH im Auftrag der Landesregierung Mecklenburg Vorpommern

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Qualifizierungsinhalte
| Modul |
Inhalt |
Veranstaltungstage |
Stunden |
1. Modul
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Rahmenbedingungen
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1. und 2. Tag
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16 Stunden |
| Fallberatung |
Reflexionsgruppe |
3. Tag |
3 Stunden |
2. Modul
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Auftrag und rechtlicher Rahmen |
4. und 5. Tag |
16 Stunden |
| Fallberatung |
Reflexionsgruppe |
6. Tag |
3 Stunden |
3. Modul
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Prozessgestaltung |
7. und 8. Tag |
16 Stunden |
| Fallberatung |
Reflexionsgruppe
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9. Tag |
3 Stunden |
| Belegarbeit |
Anfertigung der Belegarbeit |
10. Tag |
3 Stunden |
| Abschlusskolloquium |
Fachgespräch |
11. Tag |
4 Stunden |
| Gesamt |
11 Veranstaltungstage |
64 Stunden |
1. Modul – Auftrag und Rolle der insoweit erfahrenen Fachkraft, Rahmenbedingungen
- Aufgaben und Rolle der „insoweit erfahrenen Fachkraft“ als verbindlich im Gesetz bestimmte Ressource
- Verbindliche und abgestimmte Verfahrensregelungen Freier und Öffentlicher Träger der Jugendhilfe bzw. anderer Beteiligter (Soziales, Gesundheit, Schule, Polizei, Justiz u. a.)
- Kooperation und Netzwerkarbeit
- Fachkräftegebot und Qualifikation
- Kinderschutz braucht strukturelle Kooperation
- interne und externe Dokumentation
- Reflexion als Standard in der Kinderschutzarbeit (z. B. kollegiale Beratung und Fallberatung)
2. Modul – Auftrag und rechtlicher Rahmen
- Dimensionen des Kinderschutzes
- Gesetzlicher Auftrag zwischen Hilfe und Intervention als permanenter Risikoabwägungsprozess
- Rechtlicher Rahmen versus fachliche Anforderungen insbesondere zur Stellung der Träger der Jugendhilfe
- Kinderschutz als Auftrag zur Kooperation und Netzwerkarbeit
- Vereinbarungen zwischen Freien und Öffentlichen Trägern der Jugendhilfe und zwischen Jugendhilfe und anderen Bereichen
- Träger- bzw. einrichtungsinterne Verfahren zum Umgang mit kindeswohlgefährdenden Situationen, für Jugendhilfeträger als obligatorischer Bestandteil der Vereinbarungen
- Daten- und Vertrauensschutz
3. Modul – Prozessgestaltung/Diagnostik
- Fallaufnahme als fachlich zu dokumentierender Prozess
- Melde- und Informationsverfahren an den Schnittstellen zum Öffentlichen Träger der Jugendhilfe bzw. zu anderen Institutionen (z. B. Polizei, Gesundheitsamt)
- Fallverstehen – Risikoabschätzung/Ressourceneinschätzung – Handeln
- Kinderschutz braucht Kooperation im Einzelfall im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte – Interdisziplinarität
- Kinderschutzarbeit ist Arbeiten an und mit Konflikten in Grenzsituationen mit Blick auf mehreren Ebenen, u. a. in Bezug zur Organisation, zum Team, zu NutzerInnen und zu sich selbst
- Prozessbeteiligte und Prozessbeteiligung (z. B. Familiengericht, Arzt aber auch die NutzerInnen)
Fallberatung
- Prozessbegleitende Reflexionsmöglichkeit zur Kontrolle und Entwicklung des individuelle „Hineingezogenwerdens“, der eigenen Rollenklarheit der Fachkraft in Bezug auf die eigene Aufgabe sowie auf deren institutionellen Kontext an Hand eigener Fallbeispiele
- Die Teilnehmenden haben Gelegenheit, ausgewählte Methoden/Techniken zum Erkennen und Bearbeiten von Konflikt- und Risikosituationen kennen zu lernen bzw. aufzufrischen.
Belegarbeit
- konzeptionelle Aufbereitung und Entwicklung eines selbst gewählten „Kinderschutzthemas“ aus dem eigenen beruflichen Kontext
- Die Belegarbeit umfasst 3 bis 5 Seiten und kann auch als Gruppenarbeit mit namentlich klar abgegrenzten Beiträgen sowie dann entsprechender Seitenzahl eingereicht werden
Abschlusskolloquium
- Fachgespräch der Kursleitung mit Teilnehmenden zur Kursauswertung und bewertenden Vorstellung der Belegarbeiten
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