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Start begleitet den Prozess der Zusammenarbeit zwischen den Träger der Jugendhilfe und der Albert-Schweitzer-Grundschule in Hannover

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Start führt die Prozessbegleitung des ab August 2007 begonnenen Modellprojekt einer stadtteilorientierten Ganztagsschule in Hannover durch. In der Modellphase von 2007 bis 2011 soll eine Ganztagsbetreuung von Schulkindern im Sozialraum Hannover-Linden (Nord) durch die konsequente Öffnung der Albert-Schweitzer-Grundschule als Ganztagsangebot angeboten und evaluiert werden. Dabei werden lebenswelt- und stadtteilorientierte Angebote sowohl in der Schule als auch im direkten Umfeld das Lernen in der Schule unterstützen. In dem Modellprojekt soll ein kooperativer Ansatz der Zusammenarbeit zwischen den Trägern der Jugendhilfe, den Elterngremien, anderen freien Trägern, die im Stadtteil vertreten sind sowie der Albert-Schweitzer-Schule erprobt, begleitet und evaluiert werden.

Albert Shweizer Schule Kinder

Albert-Schweizer-Schule

Bei der am Modellprojekt beteiligten Schule handelt es sich um eine Grundschule, worin eine Besonderheit begründet liegt (im Ganztagsschulprogramm werden vorrangig Sekundarschulen befördert, wichtig ist jedoch, an die Ansätze im Elementarbereich anzuknüpfen). Durch die sozialräumliche Orientierung und Vernetzung soll ein Frühwarnsystem installiert werden, das a) mögliche Defizite rechtzeitig erkennt, b) entsprechend interveniert und c) Unterstützungsmaßnahmen einleitet. Eine weitere Besonderheit liegt darin, dass Jugendhilfe und Schule auf „gleicher Augenhöhe“ zusammenarbeiten. Diese zwei unterschiedlichen Systeme, stimmen in ihren grundsätzlichen Zielsetzungen überein: Sie sollen die Persönlichkeit des jungen Menschen stärken, zum eigenverantwortlichen Handeln und zur Wahrnehmung von Aufgaben für die Gemeinschaft befähigen. Bestmögliche Bedingungen für die erfolgreiche Bildung und Förderung von jungen Menschen sind nur dann zu realisieren, wenn ihre Lebenswelten als ganzheitliches Bedingungsgefüge gesehen werden. Weder Kinder- und Jugendhilfe noch Schule sind aber für sich alleine in der Lage, diese Ganzheitlichkeit ihres pädagogischen Auftrags ohne die Kooperation mit dem jeweils anderen wirklich umsetzen zu können. Die mit dem Modellprojekt einhergehende Umstrukturierung führt zu einer radikalen Veränderung der Träger der Jugendhilfe und der beteiligten Schule sowie zu neuen konzeptionellen Handlungsstrategien.

In der Vorbereitung auf die Modellphase wurde ein gemeinsames Leitbild entworfen, die Organisationsstruktur völlig neu konstruiert und es wurden aus Schule und Jugendhilfe besetzte Teams gebildet, die einen Jahrgang durchgängig begleiten. Gleichfalls werden Kooperationen mit außerschulischen Partner im Stadtteil Linden eingegangen, die das Nachmittagsangebot und die Projektarbeit im Unterricht ergänzen werden. In der ab August 2007 eingerichteten Ganztagsschule arbeiten die MitarbeiterInnen der Jugendhilfe selbstverständlich im projektorientierten Unterricht mit, wie auch die LehrerInnen das Angebot am Nachmittag unterstützen.

Die Ganztagsschule hat ihren Betrieb für 160 SchülerInnen mit einem vielseitiges Lern- und Betreuungsangebot von 7:00 Uhr bis 17:00 Uhr aufgenommen.

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