Fortentwicklung des Hilfeplanverfahrens nach §36 SGB VIII für das Land Mecklenburg-Vorpommern
Ziel des Modellprojekts war, die Hilfeplanung als elementares Steuerungs- und Qualitätsinstrument zu analysieren und die weitere Qualifizierung nachhaltig zu unterstützen. Darüber hinaus soll die Kooperation zwischen öffentlichen und freien Trägern unter Einbeziehung der Schulen und anderer Institutionen ausgebaut werden.
Im Fokus stand das gegenwärtige Verfahren der
Hilfeplanung zu analysieren, die Stärken und Schwächen herauszuarbeiten
und gemeinsam mit den jungen Menschen, den Eltern, den freien Trägern
der Jugendhilfe und den Schulen kooperative Verfahren der Problemlösung
zu erarbeiten und das Hilfeplanverfahren weiterzuentwickeln. Wichtig war dabei die Einbeziehung aller am Prozess der Hilfeplanung Beteiligten bei
allen Verfahrensschritten.
Die Standortergebnisse wurden für die Landesebene verdichtet
aufbereitet und auch unbeteiligten Landkreisen zur
Verfügung gestellt.
Verantwortlich: Maren Campe
Laufzeit: Juni 2002 bis Dezember 2004
Projektablauf
- Ist-Stand-Analyse
Qualitative und quantitative Aktenanalysen
Interviewreihe mit allen am Fall Beteiligten - Ablauf und Aufgabenstruktur der Standortjugendämter
Workshop unter Beteiligung aller Hierarchie- und Funktionsebenen - Kooperationsstruktur
Zukunftswerkstatt mit allen Kooperationspartnern (Junge Menschen, Eltern, Schule, Kita, Träger der Jugendhilfe und anderen Partnern) - Sollstand Diskussion
Fortbildungsveranstaltungen zur Qualitätsbestimmung - Soll-Ist Vergleich
- Problembearbeitung
- Implementierung und Ergebnissicherung
Download Veröffentlichung
In einem achtseitigen Beitrag im AFET-Rundbrief erläutert Autorin
Maren Campe, welche Ergebnisse das Ende 2004 abgeschlossene
Modellprojekt des Landes Mecklenburg-Vorpommern gebracht hat.
Schwerpunkt der Veröffenlichung (AFET Mitglieder-Rundbrief Nr. 1 /
2005) sind die Themen
- Rolle von ASD / Jugendamt
- Das Verfahren - Standards, Leitlinien und Methoden
- Partizipation im Hilfeplanverfahren
- Das Hilfeplanverfahren als Steuerungsinstrument
Die Veröffentlichung stellen wir hier als pdf-Datei zum Download zur Verfügung.


